Mit Hilfe des Aktionsprogrammes "Soziale Kohäsion" aus dem Bremen Fonds konnten in den Jahren 2021 bis 2023 Berufsschulen in Bremerhaven technisch ausgestattet werden. In den Jahren 2020 bis 2023 wurden die Berufsbildenden Schulen zusätzlich mit kommunalen Mitteln (sog. Verstärkungsmittel) in Höhe von 833.457,21 Euro gefördert. Darüber hinaus stehen den Bremerhavener Berufsbildenden Schulen jährlich circa 150.000 Euro in Form kommunaler Verstärkungsmittel zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet das Jahr 2025 aufgrund des spät beschlossenen Haushaltes.
Im Rahmen einer klischeefreien Berufsorientierung nehmen allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen unter anderem an Angeboten der Jugendberufsagentur Bremerhaven teil. Werkstatttage und Potentialanalyse werden durch die Jugendberufsagentur in Kooperation mit dem Bildungsträger der Kreishandwerkerschaft, InCoTrain GmbH, umgesetzt. Zur Durchführung der Potentialanalyse wird das Programm Peakus Plus genutzt, dieses entspricht allen Kernkriterien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (vgl. https://www.berufsorientierungsprogramm.de/bop/de/potenzialanalyse/qualitaetsstandards-pa-2022/qualitaetsstandards-pa-2022_artikel.html; Stand: 17.07.2025). Darüber hinaus gibt es gendersensible und zum Teil monoedukative Projekte in Zusammenarbeit mit der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) und der Hochschule Bremerhaven. Dazu zählte bis Ende 2024 „be ok“. Derzeit laufende Projekte sind „mint:pink“ und MINT:Steps. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).