Bremen setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Klimaschutz ein. Das Land hat früh ambitionierte Ziele definiert und Maßnahmen entwickelt, um die CO2-Emissionen konsequent zu senken.
Ein Überblick über die wichtigsten Schritte finden Sie hier.
Bremen setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Klimaschutz ein. Das Land hat früh ambitionierte Ziele definiert und Maßnahmen entwickelt, um die CO2-Emissionen konsequent zu senken.
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Als Grundlage für eine Transformation hin zur Klimaneutralität und Klimaresilienz hat die Bremische Bürgerschaft CO2-Reduktionsziele für das Land Bremen im Bremischen Klima- und Energiegesetz (BremKEG)verankert. Demnach sollen die CO2-Emissionen im Land Bremen bis zum Jahr 2030 um mindestens 60 Prozent, bis zum Jahr 2033 um mindestens 85 Prozent und bis zum Jahr 2038 um mindestens 95 Prozent gegenüber dem Niveau des Basisjahres 1990 reduziert werden (einschließlich Stahlindustrie). Maßgeblich ist die Quellenbilanz, die vom Statistischen Landesamt Bremen nach der Methodik des Länderarbeitskreises (LAK) Energiebilanzen für das Land Bremen erstellt wird. Der Weg dorthin ist durch quantifizierte Zwischenziele aufgezeichnet:
Im Jahr 2022 konnte eine Reduktion um -23,2 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 erreicht werden. Neben den CO2-Reduktionszielen gibt es zudem spezifische Sektorziele für das Jahr 2030. Die Ziele beziehen sich auf die Sektoren der Quellenbilanz:
Der Aktionsplan Klimaschutz beschreibt, welche Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig auf Landes- und kommunaler Ebene umgesetzt werden, um die notwendige Reduktion der CO2-Emissionen zu erreichen. Er stellt die Arbeitsgrundlage für das Klimaschutzmanagement und -monitoring dar und bildet neben den CO2-Bilanzen des Statischen Landesamtes die Basis des Berichtswesens. Eingeordnet sind die Maßnahmen in sechs Themenbereiche, die im nächsten Abschnitt vorgestellt werden.
Der Senat berichtet jährlich über die Entwicklung der CO2-Emissionen. Zusätzlich wird alle zwei Jahre ein Monitoring-Bericht zur Umsetzung der Klimaschutzstrategie 2038 vorgelegt. Der erste Bericht zum Umsetzungsstand des Aktionsplans Klimaschutz wurde 2025 vorgelegt. Parallel erfolgt die Erarbeitung einer Wirkungsanalyse. Diese wird u.a. ein Set an Kennzahlen und Indikatoren enthalten und Erkenntnisse hinsichtlich der effektiven Zielerreichung der Maßnahmen der Klimaschutzstrategie 2038 vorlegen, insbesondere in Bezug auf die Erreichung der Ziele des BremKEG. Dieses wird die Grundlage für die weiteren Monitoring-Berichte der Klimaschutzstrategie 2038 darstellen.
Die Ergebnisse des Monitoring-Berichts, der Wirkungsanalyse sowie die Stellungnahme des Sachverständigenrates für Fragen des Klimaschutzes und der Energiepolitik der Freien Hansestadt Bremen fließen maßgeblich in die kontinuierliche Fortschreibung der Klimaschutzstrategie 2038 und des Aktionsplans Klimaschutz ein.
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt auf Landesebene und kommunaler Ebene durch die zuständigen Ressorts sowie den Magistrat Bremerhaven. Dabei werden die Maßnahmen regelmäßig geprüft, weiterentwickelt und ergänzt. Mit dem Fortschritt der Umsetzung steigt der Detailgrad der einzelnen Maßnahmen im Aktionsplan Klimaschutz. Dies umfasst unter anderem die Festlegung der zu beteiligenden Akteur:innen, den Zeitplan und die Finanzierung. Der Senat verfolgt eine priorisierte Umsetzungsstrategie für die Handlungsschwerpunkte Wärmewende, CO2-arme Mobilität, Energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und Klimaneutrale Wirtschaft/Stahlerzeugung. Diese Maßnahmen sind im Aktionsplan Klimaschutz entsprechend gekennzeichnet.
Weitere Informationen zur Klimaschutzstrategie finden Sie auf der Internetseite der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.
Klimaschutzstrategie 2038 - Monitoringbericht 2024 (Stand: 3.9.2025)