Beschreibung
1)Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) findet im neuen Bildungsplan 0-10 Jahre im Land Bremen, der in 2025 fertiggestellt wurde, durchgängig statt. Der Bildungsplan für den Bereich Sachbildung/ und das Fach Sachunterricht richtet sich an die pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Lehrkräfte in Grundschulen aber auch an die Träger, die Verantwortlichen in der Verwaltung und für die Aus- und weiterbildung von Fach- und Lehrkräften, für deren Tätigkeit er eine verbindliche Grundlage darstellt und damit den Rahmen für das Thema Klimabildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Frühkindliche Bildung im Land Bremen vorgibt. Die nachstehend benannten Angebote und Projekte der kommunalen Träger sowie die trägerübergreifenden Fortbildungsangebote orientieren sich daran. Von daher kann hier auch von einer übergeordneten Strategie gesprochen werden. SKB steuert hier, indem er die Maßnahmen an den Bedarfen der pädagogischen Fachkräfte entwickelt.
2) Die Kapazitäten am Landesinstitut für Schule und dem Schulamt Bremerhaven, Abteilung Schulentwicklung und Fortbildung (SEFO) für Fort- und Weiterbildungsangebote im Bereich frühkindlicher Bildung sollten weiter gestärkt werden, auf Basis von Bedarfsevaluationen sollen die Weiterbildungsangebote stetig angepasst werden. In der Stadtgemeinde Bremen finden dazu jedes Jahr trägerübergreifende Treffen statt, um die Inhalte der Fortbildungen des Senators für Kinder und Bildung u.a. auch im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung festzulegen. Diese werden durch Fortbildungen im Rahmen der Projektangebote durch die Kooperationspartner:innen flankiert.
Neben der SEFO ist in Bremerhaven das Amt für Jugend, Familie und Frauen/ Abteilung Kinderförderung/ Sachgebiet Qualifizierung (SQ) trägerübergreifend für die Fortbildung von päd. Fachkräften in Kindertageseinrichtungen zuständig. Das SQ bietet eigene Fortbildungen an und organisiert Fortbildungen mit externen Bildungspartner:innen bzw. Referent:innen. Die Fortbildungsbedarfe werden regelmäßig trägerübergreifend unter Beteiligung der Kindertageseinrichtungen abgestimmt sowie das Fortbildungsprogramm gleichermaßen vorgestellt. Dabei werden zunehmen – auch in Kooperation mit der SEFO - Bildungsangebote im Bereich Klimabildung und BNE berücksichtigt. Die Fortbildungsbedarfe werden regelmäßig trägerübergreifend unter Beteiligung der Kindertageseinrichtungen abgestimmt sowie das Fortbildungsprogramm gleichermaßen vorgestellt.
Derzeit decken die Fortbildungsangebote die Bedarfe der pädagogischen Fachkräfte ab.
3) Der Senator für Kinder und Bildung implementiert für das Land Bremen im Bereich der Frühkindlichen Bildung Klimabildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, Klimaschutz noch stärker als bisher als Teil des professionellen Handelns von Kindertageseinrichtungen, Trägern und Verbänden zu verankern. Dazu sollen Bildungspartnerschaften mit außerschulischen Bildungseinrichtungen eingegangen bzw. bestehende Kooperationen mit außerschulischen Lernorten fortgeführt bzw. die Angebote weiter fortgeschrieben werden. Die außerschulischen Lernorte im Land Bremen bieten Projekte im Bereich Klimabildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung für Kinder und pädagogische Fachkräfte an. Die bestehende Kooperationen von Kindertageseinrichtungen mit nicht-institutionellen (‚außerschulischen‘) Lernorten werden in beiden Stadtgemeinden fortgeführt. Mit einem Ausbau ist insbesondere im Rahmen der Implementierung des Bildungsplans 0-10 zu rechen.
4) Das Projekt ener.kita und die damit verbundenen Maßnahmen sollen verstetigt werden. Schwerpunkte der Verstetigung wären Beratung und Fortbildungen. Die Verstetigung des Projekts ener.kita impliziert, dass die Maßnahmen allen Trägern im Land Bremen zur Verfügung gestellt würden. Interesse besteht bei kleineren Trägern, die bisher keine Bundesförderung erhalten haben. Die Ausweitungsbedarfe wurden in Zusammenarbeit mit Energiekosens evaluiert und dargestellt und sind in den neuen Antrag eingeflossen mit dem Ziel, dass Energiekonsens sukzessive die Angebote auf weitere Träger und Kitas ab 2026 ausweitet. Im Handlungsfeld Klimaschutz sind Mittel zur Fortführung des Projekts für 2026 bereitgestellt wurden.
