Beschreibung
Zur Verringerung von Treibhausgasemissionen und zum Erreichen eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis zum Jahr 2038 im Land Bremen kann der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Deckung des Wärmeenergiebedarfs in Bestandsgebäuden beitragen.
Mit Inkrafttreten des Änderungsgesetzes zum Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 29.07.2026 wurde das GEG in Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) umbenannt. Gleichzeitig wurde damit die Regelung zur "Bio-Treppe" eingeführt. Diese sieht vor, dass für im Rahmen der Wärmeversorgung von Gebäuden eingebaute oder ersetzte Heizungsanlagen, die mit Gas, Heizöl oder Flüssiggas beschickt werden, ein Anteil der bereitgestellten Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugt wird (§ 43 GModG). Zusätzlich werden Anforderungen an andere Heiztechniken gestellt (§ 42, § 44 bis § 45 GModG).
Die Maßnahme umfasst die Überwachung und Sicherstellung der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen an Heizungsanlagen nach dem GModG.
